Lernmethoden und Lerntechniken

Die Mindmapping-Methode

Mindmapping ist eine Lerntechnik, die in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts vom britischen Lernforscher Tony Buzan entwickelt wurde. Sie basiert auf den unterschiedlichen Funktionsweisen der rechten und linken Hirnhälfte. Während die linke Gehirnhälfte bei analytischen und linearen Denkprozessen aktiv ist (z.B. Tabellen oder Listen anordnen), wird die rechte Gehirnhälfte für die bildliche Vorstellungskraft benötigt (z.B. Formen, Farben und Muster). Die Mindmapping Methode verbindet die Eigenschaften der beiden unterschiedlichen Funktionsweisen der Gehirnhälften, um damit eine optimale Ausnutzung der geistigen Leistungsfähigkeit zu schaffen.
Die Technik eignet sich für Einzelpersonen und Kleingruppen bis maximal drei Personen. Sie kann für verschiedene Aufgaben wie z.B. Prüfungsvorbereitungen, Hausaufgaben oder etwa die Reiseplanung in der Freizeit angewendet werden.

Lernen mit der KUMON-Methode

Die KUMON-Lernmethode stammt ursprünglich aus Japan. Der japanische Mathematiklehrer Toru Kumon entwickelte diese Methode, um seine Kinder beim Rechnen zu fördern. Die Grundidee besteht darin, in Kindern und Jugendlichen den Lernspaß zu erwecken und das Selbstlernen zu fördern. Inzwischen profitieren mehr als vier Millionen Kinder weltweit von KUMON. 1980 wurde das erste Lerncenter in Deutschland eröffnet. Mittlerweile ist die Zahl der KUMON-Lerncenter auf über 180 angewachsen.
Mit Hilfe der Lernmethode sollen die individuellen Fähigkeiten jedes Schülers identifiziert und gefördert werden.