Lerntherapie und Lernstörungen

Eine kurze Anleitung zum Umgang mit Schulangst

Die Angst in die Schule zu gehen, oder wie es auch genannt wird, eine angstbedingte Schulverweigerung, hat den Ursprung meistens in negativen Erfahrung, die das Kind in der Schule gemacht hat. Wenn sich das Kind in der Schule überfordert oder machtlos fühlt, können zahlreiche Ängste hervorgerufen werden. Die möglichen Ursachen für solch negative Erfahrungen sind zahlreich: Mobbing, schlechte Noten, hoher Leistungsdruck, Probleme mit den Lehrern oder aber ein Schulwechsel bzw. die Einschulung sind nur einige dieser potentiellen Ursachen.

Leidet mein Kind unter einer Lernstörung? - Die fünf häufigsten Lernschwächen

Lernstörung ist eine umfassende und teilweise unscharfe Bezeichnung für verschiedene Formen der Beeinträchtigung vor allem schulischen Lernens, die sowohl in Form definierter Störungsbilder (Lese-Rechtschreibstörung, Dyskalkulie), als auch unspezifischer Lernschwierigkeiten (herabgesetzte Konzentrationsfähigkeit, reduzierter Antrieb oder verringerte Leistungsmotivation, Teilleistungsstörungen) auftritt.

Burnout bei Schülern

Die Krankheit Burnout ähnelt in den Symptomen einer Depression und wird häufig mit beruflich gestressten Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Verbindung gesetzt. Doch auch Schüler können bereits an einem Burnout erkranken. Gründe und Präventionsmöglichkeiten sollen in diesem Artikel beleuchtet werden.

Lernschwächen und Lernstörungen

Probleme in der Schule bedeuten nicht automatisch, dass eine Person faul ist. Häufig verbergen sich Lernschwächen hinter den Schwierigkeiten. Wichtig ist, diese schnell zu erkennen, damit die betroffenen Schüler entsprechend gefördert werden. In diesem Artikel sollen die gängigsten Lernstörungen in einem Überblick aufgezeigt werden.

Konzentrationsschwäche beim Lernen – Ursache und Gegenmaßnahmen

Um erfolgreich zu lernen, musst du dich konzentrieren können. Wer sich schnell ablenken lässt, der kann Lerninhalte schlechter verstehen und behalten. Was zu Konzentrationsschwäche führt und was du dagegen tun kannst, erfährst du hier.

Das Rügener Inklusionsmodell

Auf den öffentlichen Grundschulen Rügens wurde im Schuljahr 2010/2011 ein besonderes Schulmodell eingeführt. Das sogenannte Rügener Inklusionsmodell basiert auf dem amerikanischen Response to Intervention Konzept, deren Schwerpunkt die frühzeitige Diagnose und präventive Therapie von Lernschwächen ist. Doch wie funktioniert das neue Modell?

Legasthenie erkennen: Symptome für Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS)

Viele Kinder haben Probleme mit der Rechtschreibung. Doch wie können Eltern erkennen, ob es sich dabei vielleicht sogar um Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS oder auch Legasthenie) handelt? Gibt es Symptome, die Eltern frühzeitig als Hinweise deuten können?

Nonverbale Lernstörung

Die Nonverbale Lernstörung (NLS), englisch auch Nonverbal Learning Disorder (NLD), ist eine in Deutschland weniger bekannte Art der Lernstörung. Die Betroffenen sind bedingt durch ihre Störung sehr sprachbegabt und können schon früh lesen, auch wenn sie das gelesene noch nicht wirklich begreifen. Ihre Schwierigkeiten liegen in der nonverbalen Interaktion – und die macht mit über 90 % den Großteil des menschlichen Verhaltens aus.

Generell gibt es vier Bereiche, in denen Kinder mit einer Nonverbalen Lernstörung auffällig sind: Motorik, Visuell-räumliche Wahrnehmung, Soziale Kontakte und Sensorik. Motorisch sind sie sehr ungeschickt und es fehlt ihnen an Koordination und Feinmotorik. Zudem ist ihr Gleichgewichtssinn nicht besonders ausgeprägt, so dass es unter anderem beim Laufen und Fahrradfahren lernen zu Unfällen und infolge dessen zu Verletzungen kommt. Hinzu kommt ein Problem bei der visuell-räumlichen Wahrnehmung. So fällt es etwa schwer, Details zu erkennen und zu unterscheiden.
Da Betroffene nicht in der Lage sind, die Körpersprache und Emotionen des Gegenübers zu entschlüsseln, bauen sie keine sozialen Kontakte aus und werden somit gesellschaftlich isoliert. Sensorisch liegt eine Über- oder Unterempfindlichkeit in einem der fünf menschlichen Sinne vor.

Englischschwäche oder Fremdsprachenlegasthenie

Eine Englischschwäche liegt vor, wenn über einen längeren Zeitraum massive Schwierigkeiten beim Erlernen der englischen Sprache vorherrschen. Manchmal wird sie auch als Fremdsprachenlegasthenie bezeichnet, da einige Merkmale denen der Legasthenie ähneln.

Da organische Ursachen ausgeschlossen bzw. behandelt worden sind, bis der Fremdsprachenerwerb beginnt, werden vor allem Beeinträchtigungen im Bereich der Wahrnehmung, die grundlegend für einen Lernerfolg sind, als Ursachen für eine Englischschwäche ausgemacht. So fällt den Kindern die optische und akustische Differenzierung schwer. Sie hören die Unterschiede zwischen den ähnlich klingenden Lauten nicht, ersetzen ungewohnte Laute durch ähnlich klingende deutsche und nehmen kleine Unterschiede bei der Schreibweise von einzelnen Wörtern, die ungefähr gleich klingen, nicht wahr.

Dyskalkulie: Rechenschwäche oder Aristhmasthenie

Dyskalkulie, auch Rechenschwäche oder Aristhmasthenie genannt, ist die verzögerte Verständnisfähigkeit im Bereich der arithmetischen Mathematik. Von der Schwäche, Regeln des Zahlensystems nicht zu verstehen, sind neben Kindern und Jugendlichen auch Erwachsene betroffen. In Zahlen ausgedrückt sind dies etwa 5 bis 7 Prozent der Weltbevölkerung und nach aktuellen Erhebungen der Berliner Charité 6,6 Prozent der Schüler in deutschen Grundschulen.
Dyskalkulie hat nicht etwa etwas mit der Faulheit oder Unkonzentriertheit der Betroffenen zu tun - oftmals sind es hochbegabte Menschen mit einem überdurchschnittlichen IQ-Wert, die an einer Rechenschwäche leiden. In anderen schulischen Bereichen außer der Mathematik erbringen sie meistens gute Leistungen, weshalb mit den Problemen im mathematischen Bereich eigentlich gar nicht gerechnet wird.