Lerntipps und Lernstrategien
Konzentration und Leistungsfähigkeit erhöhen durch Sport und Bewegung
Verfasst am 25.03.2013 von ErsteNachhilfeViele Kinder verlieren im Laufe der Schulzeit die Lust am Sport und werden zu Bewegungsmuffeln. In Kombination mit einem falschen Essverhalten steigt dadurch nicht nur ihr Körpergewicht stark an, sondern gleichzeitig sinkt die geistige Leistungsfähigkeit.
Sportwissenschaftler und Hirnforscher haben herausgefunden, dass durch die körperliche Betätigung Regionen im Gehirn positiv beeinflusst werden, die mit der Lernleistung zu tun haben. Durch die körperliche Betätigung werden der Körper und somit auch das Gehirn stärker durchblutet. So gelangt mehr Sauerstoff in die menschliche Schaltzentrale. Das hat zur Folge, dass die Nervenzellen von sportlichen Kindern sich vermutlich nicht nur vermehren, worauf viele Studien hinweisen, sondern sie werden auch schneller repariert. Die Aktivierung der Nervenzellen führt zu einer Steigerung der Aufmerksamkeitsleistung und dazu, Probleme leichter lösen zu können.
Power Napping hilft beim Lernen
Verfasst am 10.09.2012 von ErsteNachhilfeSchlafen als Lernhilfe? „Power Napping“ nennt sich ein kurzer Mittagsschlaf, der in Amerika und Asien in Unternehmen weit verbreitet ist. In Deutschland gibt es nur einige Firmen, die für ihre Mitarbeiter Ruheräume für den kurzen Schlaf zwischendurch bereithalten. Dabei ist mittlerweile mehrfach durch verschiedene internationale Studien die leistungsfördernde Wirkung des „Power Nappings“ erbracht. Warum also diese Methode nicht auch beim Lernen verwenden, wo einem manchmal vor lauter Erschöpfung die Augen von alleine zuzufallen drohen?
Besser lernen mit „Brain Food“
Verfasst am 20.08.2012 von ErsteNachhilfeAuch wenn es mittlerweile einen großen Markt für Nahrungsergänzungsmittel und Pillen zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit gibt, echtes „Brain-Food“ kann man auch günstiger zu sich nehmen: durch eine bewusste Auswahl an gesunden Lebensmitteln. Neben verschiedenen anderen Faktoren beeinflusst das, was wir essen bzw. nicht essen, unsere geistige Leistungsfähigkeit. Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten oder ein Leistungstief können als Ursache einen Mangel an bestimmten Vitalstoffen haben.
Regelmäßiges Trinken von kalorienarmen Getränken wie Wasser oder Früchtetee sorgen z.B. für die nötige Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gehirns und können Kopfscherzen genauso schnell wieder verschwinden lassen, wie sie aufgetaucht sind.
Die Flip-Flop-Technik – Ideen finden und Motivation aufbauen
Verfasst am 12.06.2012 von ErsteNachhilfeKreativitätstechniken sind vor allem für das Finden neuer Ideen sinnvoll. Manchmal weiß man z.B. einfach nicht, wie man es schafft, Dinge wie die eigenen Verhaltensgewohnheiten zu verändern. Hier hilft es, mit Kreativität an die Sache heran zu gehen. Eine geeignete Methode ist die so genannte Flip-Flop-Technik, die auch als „Kopfstand-Technik“ bekannt ist. Bei ihr wird als Ausgangspunkt genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich erreichen möchte formuliert. Der Mensch neigt dazu, Negatives wie das berühmte „Haar in der Suppe“ sehr schnell zu finden. Daher macht diese Technik vermutlich auch so viel Spaß.
Lerntagebücher
Verfasst am 20.05.2012 von ErsteNachhilfeLerntagebücher sind ein pädagogisches Mittel, um das eigene Lernen besser zu verstehen. In ihnen dokumentiert man regelmäßig und über einen längeren Zeitraum seinen individuellen Lernprozess.
Ähnlich einem Tagebuch ist der Inhalt vom persönlichen Lernweg und Gedanken des Schreibers über das aktuelle Thema, mit dem er sich auseinandersetzt, geprägt. Daher sollte es auch nur für einen persönlich oder eine in den Lernprozess involvierte Person zugänglich sein. Neben standarisierten Lerntagebüchern mit vorgedruckten Formularseiten kann auch ein mit einem individuellen Design versehenes Heft als Lerntagebuch dienen.
Neben den persönlichen Zielen und der systematischen Dokumentation des eigenen Lernfortschritts kann man sich z.B. mit folgenden Fragen in seinem Lerntagebuch auseinandersetzen:
- Wann fällt es mir am leichtesten zu lernen?
- Wann habe ich den meisten Spaß am Lernen?
- Welche Faktoren lenken mich vom Lernen ab?
- Wobei schweifen meine Gedanke ab und wieso?
Durch das Lerntagebuch soll es seinem Schreiber ermöglicht werden, seine angewandten Lernstrategien mittels Metareflexion kritisch zu überprüfen und bei Misserfolg zu korrigieren bzw. zu variieren.
Die optimale Gestaltung der Lernumgebung
Verfasst am 10.05.2012 von ErsteNachhilfeNatürlich kann man auch unter widrigsten Bedingungen lernen, aber das fällt einem dann nicht gerade leicht. Für ein optimales und mit positiven Gefühlen besetztes Lernen kann eine gut durchdachte Lernumgebung daher sehr hilfreich sein.
Zuerst muss man für sich die Frage klären, wo man lernen möchte. Zur Auswahl stehen das eigene Zuhause (mit eigenem Zimmer), eine Uni-, Schul-, oder öffentliche Bibliothek. Wer gerne zu Hause lernen möchte, sollte an seinem Arbeitsplatz auch wirklich nur arbeiten, ansonsten führt es in der Regel schnell dazu, dass man sich von anderen Sachen ablenken lässt. Falls man das Internet nicht für seine Recherchen benötigt, sollte man lieber offline gehen. Spätestens aber nach Beendigung der Recherche. Auch Fernseher und Handy sollten für die Zeit des Lernens ausgeschaltet bleiben.
Wer sich besonders leicht ablenken lässt, sollte es kurzfristig mit Ohrstöpseln probieren und langfristig Konzentrations- und Entspannungsübungen durchführen. Beginnt man mit dem Lernen, sollten alle benötigten Arbeitsmaterialien wie etwa Stifte, Papier, Taschenrechner, Haftnotizen oder Textmarker bereitliegen, damit man nicht während des Lernens nach ihnen suchen muss. Viele verwenden das Suchen nach Dingen nämlich dazu, das Lernen zu unterbrechen oder dessen Beginn hinauszuzögern.
Entspannungstipps zum Lernen
Verfasst am 25.04.2012 von ErsteNachhilfeWer kennt das nicht: Man fühlt sich gehetzt und gestresst. Eine Prüfung scheint die andere zu jagen und aus dem Lernen kommt man irgendwie gar nicht mehr heraus. Dabei wäre es so wichtig, denn mit Entspannung lernt es sich viel besser als mit Stress! Das Gehirn befindet sich dann in einem Alpha- bzw. Flow-Zustand. Das bedeutet, das Lernen scheint wie von selbst zu gehen, man ist so in einem Thema drin, dass man darüber alles vergisst und sich nachher wundert, dass es schon so spät ist. Damit ihr euer volles Potenzial ausschöpfen könnt und diesen Zustand so oft es geht erreicht, kommen hier wertvolle Entspannungstipps:
Tipps für die mündliche Prüfung
Verfasst am 22.04.2012 von ErsteNachhilfeWer kennt das nicht: Ein Referat oder eine mündliche Prüfung stehen an und je näher der Tag rückt, desto nervöser wird man. Ist es doch eine besondere Situation, die sich vom normalen Schulalltag unterscheidet und auch nicht mit Klausuren oder schriftlichen Tests vergleichbar ist.
Der große Unterschied: Man muss sein Können in der Öffentlichkeit unter den Augen der Mitschüler und Lehrer unter Beweis stellen - in mündlichen Prüfungen zwar ohne Öffentlichkeit, dafür in einem Vier- oder Sechs-Augen-Gespräch mit dem Prüfer und Prüfungsbeisitzer. Am Ende von Referat oder Prüfung kommt dann die große Erleichterung. Man ist einfach nur noch froh, dass man es „hinter sich“ gebracht hat und die Prüfungsangst erst einmal wieder vorbei ist. Da ist es einem mitunter sogar egal, wie das Ergebnis der Anstrengung ausgefallen ist – sollte es aber nicht.
Mit diesen Tipps kommt ihr optimal durch die Prüfung, damit hinterher auch die Ergebnisse stimmen!
Lerntipps für kommunikatives Lernen
Verfasst am 17.04.2012 von ErsteNachhilfeMan kann sich auf die unterschiedlichste Art und Weise Dingen nähern, über sie etwas lernen und sie im Idealfall begreifen. Eine davon umfasst, sich den Lernstoff mit Hilfe von Gesprächen bzw. Diskussionen anzueignen. Das kann man natürlich nicht alleine tun. Daher ist derjenige, der diese Art zu lernen praktizieren möchte, auf einen Partner angewiesen. Der Zusammenhang von verschiedenen Einzelaspekten wird manchmal erst durch Nachfragen, Frage und Gegenfrage deutlich.
Learning by Doing
Verfasst am 15.04.2012 von ErsteNachhilfeEine Möglichkeit des Lernens ist das Lernen mittels Motorik. Damit ist nicht etwa das Erlernen motorischer Fertigkeiten (motorisches Lernen), sondern der Zugang zu einem Themengebiet mit Hilfe der eigenen Motorik gemeint. Das kann entweder durch das eigene aktive Tun oder durch die Beobachtung eines anderen bei der motorischen Ausführung dieser Sache geschehen.
Das Lernen durch die eigene aktive motorische Auseinandersetzung mit einem Gegenstand ist auch unter der Redewendung „Learning by doing“ in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bekannt geworden. Seitdem beschäftigte man sich in der Theorie und Praxis der Pädagogik erstmals anstelle des starren Auswendiglernens mit der körperlichen Auseinandersetzung des Lerninhalts.