So klappt der Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium

Die weiterführende Schule stellt höhere Anforderungen an die Schüler als die Grundschule. Besonders auf dem Gymnasium stehen Schüler neuen Herausforderungen gegenüber. Bis auf Berlin und Brandenburg, wo die Grundschule nach sechs Schuljahren endet, stehen Eltern in allen anderen deutschen Bundesländern bereits nach der vierten Klasse vor der Frage, wie Sie ihr Kind optimal auf das Gymnasium vorbereiten können. Wir geben diese Woche Tipps, wie der Übergang von der Grundschule zum Gymnasium reibungslos klappt.

Eine gute Vorbereitung hilft beim Einstieg in die Oberstufe

Damit Schüler auf dem Gymnasium gut ankommen, können Eltern vor dem Beginn des neuen Schuljahres ihre Kinder unterstützen.

Positive Einstellung fördern: Wenn sich angehende Gymnasialschüler auf die neue Schule freuen, dann sollten sich Eltern gemeinsam mit ihren Kindern freuen. Sätze wie "Jetzt beginnt der Ernst des Lebens" oder "Nun musst du dich anstrengend" sollten Eltern hingegen vermeiden. Dies schürt nur Ängste. Sollte das Kind Angst haben, dann sollten Eltern diese Ängste ernst nehmen und versuchen gemeinsam eine Lösung zu finden.

Schwächen erkennen und entgegenwirken: Jeder Mensch hat bestimmte Stärken. Während dem einen Schüler das Sprachenlernen leicht fällt, hat der andere Schüler ein gutes mathematisches Verständnis. Um mögliche Schwächen zu identifizieren und diese ein stückweit auszugleichen, kann es Sinn machen, spezielle
Feriennachhilfekurse zu besuchen, die gezielt auf die leistungsschwächeren Fächer eingehen.

Lerntechniken trainieren: Auf dem Gymnasium müssen die Schüler lernen theoretisch und abstrakt zu denken. Darüber hinaus benötigen Gymnasialschüler ein gutes textliches Verständnis, um sich die Texte und ihre Aussagen erschließen zu können. Eltern können hier aktiv werden und mit ihren Kindern verschiedene Lernmethoden trainieren. Eine Auswahl an Lerntechniken, darunter die Loci-Methode, das Majorsystem und die Methode 365 finden Sie in unserem Blog.