Mobbing unter Schülern – wie schütze ich mich?

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Mobbing in Schulen ist ein Thema, das immer wieder in der Öffentlichkeit steht. Durch die starke mediale Vernetzung unter Schülern prägt sich inzwischen der Begriff des Cybermobbings: das Mobbing über Facebook, SMS und andere mediale Kanäle. Doch was versteht man überhaupt unter Mobbing und Cybermobbing? Wie kann man sich schützen? Und: Wie hilft Nachhilfe bei Mobbing?

Wie definiert sich Mobbing? Wie kann Nachhilfe helfen?

Allgemein versteht man unter Mobbing physische sowie psychische negative Handlungen, denen eine Person über einen längeren Zeitraum durch andere ausgesetzt wird. Besonders im Fokus stehen hier immer wieder Aktionen körperlicher Gewalt oder verbale Hänseleien.
Mobbing muss keinen speziellen Grund haben – doch oft werden besonders schwache oder schwach wirkende Mitschüler dafür ausgewählt. Häufig sind es auch Schüler, die in Fächern besonders gut oder besonders schlecht abschneiden. Gerade diejenigen, die sich im Unterricht unsicher fühlen und oft falsch antworten, bieten zusätzliche Angriffsfläche. Nachhilfe hilft nicht nur, sich im Unterricht besser einzufügen und den Unterrichtsstoff zu verstehen. Gute Noten steigern das Selbstbewusstsein und -vertrauen. Viele Schüler finden zudem in ihrem Nachhilfelehrer eine Vertrauensperson, der sie sich öffnen und ihre Erfahrungen mitteilen können und bei der sie Unterstützung finden.

Was ist Cybermobbing?

Cybermobbing ist dementsprechend Mobbing über mediale Kanäle. Es geschieht beispielsweise durch das direkte Ansprechen des Opfers durch E-Mail oder Chatfunktionen oder durch das Teilen von persönlichen Inhalten über soziale Netzwerke wie zum Beispiel Facebook oder YouTube.

Wie kann ich mich vor Cybermobbing schützen?

Im Netz ist Vorsicht geboten – besonders auf sozialen Netzwerken. Sind soziale Netzwerke zum einen eine gute Möglichkeit für Jugendliche, mit Freunden in Kontakt zu bleiben, so bieten sie auch eine große Angriffsfläche für Mobbing. Hier ein paar Tipps, wie man sich in sozialen Netzwerken schützen kann:

  • Privatsphäre-Einstellungen überprüfen: Auf sozialen Netzwerken wie Facebook ist es wichtig, die eigene Privatsphäre im Blick zu haben. Erscheinen die möglichen Privatsphäre-Einstellungen als mangelhaft, Finger weg von dem sozialen Netzwerk.
  • Öffentliche Profile vermeiden: Profile von Jugendlichen sollten in sozialen Netzwerken nur dann angelegt werden, wenn man sie von der Öffentlichkeit ausschließen kann. So sollte es nur Freunden möglich sein, Profile aufzufinden.
  • Vorsicht beim Versenden/Teilen von privaten Inhalten: Bei sozialen Netzwerken wie auch bei anonymen Chatforen ist Vorsicht geboten, wenn es um den Versand privater Fotos und Videos geht – diese können an die Öffentlichkeit gelangen und mit dem Sender in Verbindung gebracht werden.
  • Eltern Zugang gewähren: Viele Eltern besitzen Zugang zu den Accounts ihrer Kinder. So können sie im Zweifelsfall einschreiten.

Weitere Infos zur Prävention von Cybermobbing gibt es unter der EU-Initiative www.klicksafe.de.