Lerntipps für visuelles Lernen

Auch wenn die Lerntypentheorie kognitionswissenschaftlich nicht aufrecht zu halten ist, gibt es doch verschiedene Methoden, sich mit einem Lernstoff zu beschäftigen und ihn sich anzueignen. Dies kann zum Beispiel durch ein vorrangig visuelles Lernen geschehen. Das bedeutet, dass besonders durch die Augen Informationen wahrgenommen werden. Bücher, Tafelbilder, Grafiken oder Illustrationen werden gerne zu Hilfe genommen. Damit das viele Lesen und Grafiken anschauen besonders effektiv wird, hier einige hilfreiche Tipps zum visuellen Lernen:

Es lohnt sich, Mitschriften von und kleine Zeichnungen zu Vorträgen zu machen, damit eine Wiederholung des Inhalts einfacher möglich ist.

Vokabeln sollten mit Hilfe des Karteikastensytems gelernt werden.

In Texten mit farbigen Stiften Schlüsselwörter oder wichtige Textstellen markieren, damit diese die Augen beim zweiten Lesen des Textes leiten.

Komplexe Zusammenhänge werden schneller sichtbar, wenn man sie selber aufzeichnet, z.B. in Form von eines Mind Maps, das man sich dann auch gleich als Lernposter an die Wand über dem Schreibtisch hängen kann.

Die Verknüpfung von bereits vorhandenen Abbildungen in Büchern oder anderen Medien wie dem Internet mit dem Inhalt in Form eines Textes helfen nicht nur dabei, schwierige Sachverhalte besser zu verstehen sondern sie auch besser zu behalten.

Durch eine eigene Zusammenfassungen von Gelesenem wird der Inhalt zum einen in eigenen Worten verständlicher und kann so leichter gemerkt werden kann und zum anderen wird durch den aktiven Vorgang des Schreibens schon zusätzlich mehr behalten wird als durch bloßes Lesen.