Lernen mit der KUMON-Methode

Die KUMON-Lernmethode stammt ursprünglich aus Japan. Der japanische Mathematiklehrer Toru Kumon entwickelte diese Methode, um seine Kinder beim Rechnen zu fördern. Die Grundidee besteht darin, in Kindern und Jugendlichen den Lernspaß zu erwecken und das Selbstlernen zu fördern. Inzwischen profitieren mehr als vier Millionen Kinder weltweit von KUMON. 1980 wurde das erste Lerncenter in Deutschland eröffnet. Mittlerweile ist die Zahl der KUMON-Lerncenter auf über 180 angewachsen.
Mit Hilfe der Lernmethode sollen die individuellen Fähigkeiten jedes Schülers identifiziert und gefördert werden.

Das Lernmaterial wird jeweils in seinem Umfang und seinem Schwierigkeitsgrad auf das Kind abgestimmt. Das Ziel ist es, das Selbstvertrauen zu stärken und Kinder dafür zu motivieren, aus eigenem Antrieb zu lernen. Inhaltlich konzentriert sich KUMON auf Englisch und Mathematik, verbessert jedoch gleichzeitig auch Fähigkeiten wie Ausdauer und Konzentration. Dabei soll das Lernen regelmäßig und stressfrei stattfinden, denn tägliches Üben bei geringem Zeitaufwand (etwa 15 bis 30 Minuten täglich) ist effektiver als unregelmäßiges Lernen einer großen Menge an Unterrichtsstoff. Darüber hinaus soll KUMON auch ein selbständiges Lernen über Schulniveau hinaus fördern.

Die KUMON-Methode eignet sich mit speziell abgestimmtem Lernmaterial schon für die Frühförderung junger Kinder. Auch hochbegabte Kinder profitieren von der Methode, indem sie individuelle Herausforderungen erhalten, um ihre Potenziale voll ausschöpfen zu können. Die Lernerfolge werden für jeden Schüler in einem Dokumentationsheft festgehalten, um die Entwicklung zu verfolgen und sinnvolle Lernziele festzulegen.
Gelernt wird mit Aufgabenblättern, die miteinander verknüpft sind und eine optimale Abstimmung auf das einzelne Kind ermöglichen.
Das Besondere der KUMON-Methode ist, dass Fehler zwar markiert, aber nicht von einer außenstehenden Person korrigiert werden. Jedes Kind korrigiert die markierten Fehler selbständig und erzielt damit einen besseren Lernerfolg. Zusätzliche Lernmaterialien wie zum Beispiel Additions- und Subtraktionskarten werden nach Bedarf eingesetzt.

Weitere Informationen über die Methode, die Kosten und die verschiedenen Lerncenter im Bundesgebiet gibt es bei KUMON Deutschland: www.kumon.de.