Entspannungstipps zum Lernen

Wer kennt das nicht: Man fühlt sich gehetzt und gestresst. Eine Prüfung scheint die andere zu jagen und aus dem Lernen kommt man irgendwie gar nicht mehr heraus. Dabei wäre es so wichtig, denn mit Entspannung lernt es sich viel besser als mit Stress! Das Gehirn befindet sich dann in einem Alpha- bzw. Flow-Zustand. Das bedeutet, das Lernen scheint wie von selbst zu gehen, man ist so in einem Thema drin, dass man darüber alles vergisst und sich nachher wundert, dass es schon so spät ist. Damit ihr euer volles Potenzial ausschöpfen könnt und diesen Zustand so oft es geht erreicht, kommen hier wertvolle Entspannungstipps:

  • Autogenes Training: Durch die Methode des Autogenen Trainings senkt ihr eure Herz- und Atemfrequenz, was eine innerer Ruhe in euch erzeugt und die Konzentration steigert. Das erreicht man, indem man sich Bilder vorstellt, Atemübungen macht und Sätze aufsagt, die autosuggestiv wirken, also das Unterbewusstsein beeinflussen. Statt sogenannten „Notfallprogrammen“ für Einsteiger kurz vor der Prüfung sollte man versuchen, ein 20- bis 30-minütiges Training in seinen Tagesablauf zu integrieren.
  • Progressive Muskelentspannung: Eine weitere Methode zur Steigerung der eigenen Entspannung ist die progressive Muskelentspannung. Dabei spannt man die einzelnen Muskelpartien des Körpers zuerst einzeln und nacheinander an, um sie danach zu lockern. So wird mit der unterstützenden Atmung die Muskelspannung gesenkt und die Durchblutung erhöht. Daher kann diese Technik auch dabei helfen, Verspannungen im Hals- und Nackenbereich wieder zu lösen.
  • Fantasiereisen: Es gibt verschiedene CDs, mit Hilfe derer man sich auf eine Fantasiereise begeben kann. Entweder erzählt jemand mit ruhiger Stimme eine Geschichte oder es wird mit Hilfe von Musik ein Entspannungszustand angestrebt. Das Hinlegen und Augenschließen unterstützt diesen Prozess.
  • Auflockerung: Neben den vorgestellten Methoden gibt es auch einfacher durchzuführende Tipps, mit deren Hilfe man es schafft, sich nicht vor lauter Stress und Leistungsdruck verrückt zu machen, z.B. zwischendurch spazieren gehen, den Vögeln zuhören und sich an den Blumen erfreuen, die Lieblingsmusik hören, eine Postkarte schreiben, ein Mandala oder Ähnliches malen oder mit dem Jo-Jo üben, um auf andere Gedanken zu kommen. Unterstützt werden kann das Wohlfühlen und gleichzeitige Lernen auch durch den Einsatz von ätherischen Ölen in einer Duftlampe. Dem Öl der Zitrone wird beispielsweise eine konzentrationsfördernde Wirkung nachgesagt.

Wichtig ist, dass diese Tipps helfen sollen, einen entspannten Lernzustand zu erreichen. Sie sollten daher mit vorher bewusst festgelegten Zeitvorgaben durchgeführt werden, damit das Lernen nicht zu kurz kommt!