Ich suche PLZ Umkreis

MATHETRAINING!!!

Hallo allemiteinander!

Erstmal vorweg.. Ich habe seit langem Mathe-"Nachhilfeschüler" betreut und bin irgendwann auf folgendes gestoßen,... kennt Ihr das?

Die "Nachhilfe-Schüler" haben folgende Eigenschaft:
Sie stehen voll darauf sich als "NICHTSKÖNNER", "KEINBOCKDRAUFHABER", "ICH_VERSTEH_DAS_SOWIESO_NICHT_SAGER" und sowas in der Art zu bezeichnen...
(Ist alles nun sehr übertrieben und soll ganz bestimmt keinem an den Kahn fahren!!)

Meint Ihr es ist gut jemandem, dem Jahrelang ein Minderwertigkeitskomplex in Richtung Mathe geflochten worden ist NACHHILFE zu geben?

Ist es nicht eigentlich so, das Menschen mit dem Bedürfnis (warum auch immer) sich mit Hilfe an Mathe zu heranwagen voller Respekt gebührt?
Die Leute gehen an Ihre Grenzen und wollen jemanden, der Ihnen zwar auch Verständnisprobleme löst, aber im Grunde doch eigentlich eine richtige Anleitung sich möglichst sportlich (also mit Spass doer zumindest Ehrgeiz) an das Spiel MATHE ranzuwagen!!
Leute, die sowas tun TRAINIÈREN!! Sie brauchen denjenigen, der Ihnen zwar auch "in den Hinterntritt" aber eigentlich doch jenen, der sie trimmt und dazu bringt selber mit Mathe zu spielen, damit Sie DICH NICHT MEHR BRAUCHEN!

Danke bitte mal drüber nach.

Ist es dann nicht eher MATHETRAINING?

Ich habe mit der Umbezeichnung direkt eine andere Haltung und ein anderes Verhältnis zwischen Dir und deinem Auftraggeber! Dadurch ist die Motivation ene andere und meistens die, welche denjenigen dazu bringen kann über sich hinauszuwachsen!

Klarer weise kann man sich - wenn die Nachhilfe für einen selber zum Mathetraininge geworden ist - das Wort Nachhilfe nicht immer verkneifen... Ist halt eingebürgert. Kann ich auch nicht.
Das ist aber nicht das Ziel. Es geht darum die Haltung zu verändern.

Denn nur so kann man seinem Auftraggeber gerecht werden! Und klare Verhältnisse auf einer Ebene schaffen!

Gruß Andreas

Ps: Natürlich gibts kein Bock Menschen, die nicht aus Ihrer Situation wollen. Doch an einer solchen Stelle muss man von vornherein klären, ob derjenige von sich aus will oder nicht - wenn nicht ist es Betrug Geld dafür zu nehmen!- und eigentlch sitzt dann das Problem meistens ganz woanders! Dann muss nicht trainiert sondern therapiert werden!

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Hallo also, ich pesönlich

Hallo

also, ich pesönlich falle in die Rubrik die du hier nennst: Leute denen seit der 5. Klasse eigeredet wird, man sei ein Nichtskönner, Keinbockdraufhaber und überhaupt viel zu faul und so. Hatte leider immer Lehrer in Mathe, die meine Noten in diese Richtung interpretiert haben. Dass ich aber in Sprachen die 1er nach Hause gebracht hab, hat meine Mathelehrer nie wirklich zum denken gebracht.

Deswegen hatte ich was Mathe und BWL und sowas angeht eigentlich auch oft Nachhilfe (zumindest wenns um dieverse Schulabschlüsse ging).

Deine Frage, ob es gut ist jemandem wie mir Nachhilfe zugeben, kann ich nur mit "ja" beantworten. Meine Nachhilfelehrer haben mir wenigstens das Gefühl vermittelt nicht dumm zu sein, und haben ihr bestes gegeben, mich fit fürs Abi zu machen. Ich war auch stets "willig" und wollte das auch können (man schmeisst immerhin nicht mal leichtfertig seinen Job weg, bei dem man jeden Monat einen vierstelligen Betrag auf dem Konto hatte, nur um "einfach so" zu studieren), aber naja, meine Begabungen liegen halt bei den Sprachen. Eines ist aber sicher, ohne meine Nachhilfelehrer hätte wohl ziemlich alt ausgesehen.

Die Frage mit der Umbennung zu Mathetraining. Glaubst du nicht, dass das für alles Fächer zutrifft? Denkst du nicht, das Schüler die Probleme mit Englisch, Französisch, Physik oder was auch immer Probleme haben, genauso viel Respekt verdient haben, dafür dass sie sich mit Hilfe an das Thema ranwagen??? Wieso sollte das nur für Mathe gelten?

Das "Nachhilfe" kein geschickter Begriff ist, ist mir schon seit Jahren klar, und das versuche ich in meinem Unterricht auch zu vermitteln, mit großem Erfolg. Die Leute lernen bei mir durchaus, dass Englisch auch Spaß machen kann, und dass sie nicht so dumm sind, wie sie immer eingeredet bekommen.

Ich kann Dir, Calenleya, nur

Ich kann Dir, Calenleya, nur zustimmen!

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auch Schüler mit einer "Ich-kapier-sowieso-nichts"-Einstellung nur an den Punkt zurückgefürt werden müssen, an dem sie nichts mehr verstanden haben. Wenn man an dem Punkt ansetzt und die Lücken aufarbeitet, kann eigentlich fast jeder auch die schwierigeren Inhalte verstehen und lernen.
Mein Cousin ist so ein "Null-Bock"-Fall. Er hat in der 6. Klasse wegen pupertärem Gehabe eine Kleinigkeit nicht mitbekommen und hat danach natürlich erst nur kleine Lücken gehabt, aber mit der Zeit immer mehr Schwierigkeiten entwickelt, dem Klassenziel zu folgen. Nachdem ich mit ihm diese Lücken aufgearbeitet habe, konnte er dann nach und nach auch wieder dem Unterricht folgen und braucht mich jetzt, nicht mehr.

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Nicht was sich zu haben lohnt, fällt einem in den Schoß.