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Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen

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Wer eine Sprache erlernen will, braucht vor allem eins: Begeisterung. Mit dieser Voraussetzung lässt es sich dann auch motivierter Vokabeln lernen. Belohnt wird man dafür nicht nur mit Lernfortschritten und guten Noten in der Schule, sondern auch durch die Möglichkeit, an Wettbewerben teilzunehmen.
Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Bundeswettbewerb Fremdsprachen bietet dafür einige Möglichkeiten. Denn er vereint Wettbewerbe in verschiedenen Fremdsprachen.

Teilnehmen können interessierte Schüler und Schülerinnen von Klasse 5 bis zum Abitur. Sogar ab der Grundschule kann man in manchen Landeswettbewerben bereits teilnehmen. Bis zur 10. Klasse gibt es in der ersten Phase der Wettbewerbe Landesentscheide. Es werden folgende Teilnahmemöglichkeiten angeboten:

Der 4. Bildungsbericht der Bundesrepublik Deutschland: Kulturelle/musisch-ästhetische Bildung im Lebenslauf

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Am 22.06.2012 wurde der vierte Bericht "Bildung in Deutschland" veröffentlicht. Alle zwei Jahre werden die Entwicklungen des Bildungswesens von unabhängigen Wissenschaftlern untersucht. Das diesjährige Schwerpunktthema lautet: "Kulturelle/musisch-ästhetische Bildung im Lebenslauf". Aus dem Bericht gehen viele positive Veränderungen des Bildungssystems hervor.

Noch nie hat Deutschland so viel in Bildung investiert. Mit 172,3 Mrd. Euro entsprechen die Ausgaben 7% des Bruttoinlandsprodukts. Es gibt weniger Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss, und die Quote der Studienanfänger zeigt mit mehr als 50% deutlich nach oben. War frühkindliche Bildung früher noch eher ein Fremdwort, ist sie heute aus den Bildungsbiographien nicht mehr wegzudenken.So entspricht die Bildungs- und Betreuungsquote für unter dreijährige Kinder mittlerweile statt früher 13,6% (2006) heute 25,4% (2011).

Die Internationale Physik-Olympiade (IPhO)

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Wer sich für Physik begeistern kann, und sein Wissen über die Schule hinaus vertiefen möchte, der kann dies bei der Internationalen Physik-Olympiade (IPhO) tun. Dort gilt es neben einem vielfältigen Rahmenprogramm je eine fünfstündige theoretische und experimentelle Klausur zu lösen. Vorausgesetzt man kann sich für eine Teilnahme qualifizieren. Denn nur die besten 5 werden im Juli zur Olympiade entsandt. Die IPhO gibt es bereits seit 1967. Sie findet jedes Jahr in einem der Teilnehmerländer statt. 2011 nahmen knapp 90 Nationen am Wettbewerb im thailändischen Bangkok teil. 2012 findet die IPhO in den estländischen Städten Tallin und Tartu statt, 2013 in Kopenhagen.

Beim deutschen Auswahlwettbewerb können alle Schülerinnen und Schüler von allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen teilnehmen, die im Olympiajahr bis zum 30.06. noch nicht 21 geworden sind. Das Verfahren geht über vier Runden und startet jeweils im April des Vorjahres zur Olympiade. Während in China in der ersten Runde 1 Millionen Schüler/-innen teilnehmen, sind es in Deutschland „nur“ etwa 300 bis 500 Teilnehmende.

Zeitmanagement mit der ALPEN-Methode

Oftmals kommen einem die Tage kürzer vor als sie eigentlich sind bzw. sie sind nicht lang genug für die vielen Aufgaben, die zu erledigen sind. Besonders wenn man für eine Klausur lernt, ein Referat vorbereiten muss oder die Abiturprüfungen anstehen. Um dies zu ändern, gibt es verschiedene Methoden des Zeitmanagements. Eine ist zum Beispiel die ALPEN-Methode nach Prof. Dr. Jürgen Seiwert. Mit dieser Methode ist es bei geringem täglichen Zeitaufwand möglich, seinen Tag schriftlich zu planen und somit effektiver zu werden.

Qualifikation für die Internationale Chemie-Olympiade

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Seit 1974 fahren jedes Jahr vier Schüler/-innen aus Deutschland zur Internationalen Chemie-Olympiade. Dort können sie ihr theoretisches Wissen und experimentelles Können auf dem Gebiet der Chemie in je einer Klausur mit anderen Nationalitäten aus etwa 70 Ländern vergleichen und Medaillen gewinnen. Um an diesem jährlich im Sommer stattfindenden Event teilnehmen zu dürfen, versuchen jedes Jahr etwa 800 bis 100 junge Chemiebegeisterte den vierstufigen Auswahlprozess zu überstehen. Nur mit Schulchemie kommt man bei der Komplexität der Aufgaben nicht unter die letzten vier. Bei allem Forscherdrang ist das Auswahlverfahren und die spätere Olympiade eine gute Gelegenheit, andere junge Menschen kennen zu lernen, die sich für Chemie interessieren. Die diesjährige 44. IChO findet vom 21. bis 30. Juli in Washington DC in den USA statt.
Wer an dem Auswahlverfahren teilnehmen möchte, muss eine weiterführende Schule besuchen und darf am 1. Juli des Olympiajahres noch nicht 21 Jahre alt sein und auch noch kein Studium begonnen haben.

Praktische Ideenfindung mit der Walt-Disney-Methode

Wer kennt ihn nicht, zumindest vom Namen her: Walt Disney, Erfinder von Micky Maus und Co. Der berühmte Zeichner und Produzent nutzte ein ganz bestimmtes Verfahren um seine Ideen bis zur Marktreife zu entwickeln. Diese Methode wurde später nach ihm benannt. Mit ihr kann man alleine oder in der Gruppe Ziele oder Probleme aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Diese Blickwinkel, der „Träumer“, der „Realist“ und der „Kritiker“, finden sich in jedem von uns wieder. Nur sind sie im Alltag ineinander verwoben und meistens präferiert jeder Mensch eine dieser Rollen ganz besonders.

Um dieses Potenzial kreativ auszunutzen, wird eine räumliche und zeitliche Trennung vorgenommen. Walt Disney soll dafür drei verschieden dekorierte Räume genutzt haben. Da diese Voraussetzung aber in den wenigsten Fällen gegeben ist, muss man sich mit drei verschiedenen Stühlen oder Raumecken aushelfen. An diesen Stühlen wird ein Zettel mit der entsprechenden Rolle befestigt. Es können auch unterschiedliche Gegenstände oder Körperhaltungen zur Verstärkung der Rollen eingesetzt werden. So könnte der Träumer beispielsweise einen schönen Gegenstand oder ein verspieltes Bild betrachten, während der Realist einen Terminkalender und ein Lineal bekommt. Der Kritiker bekommt vielleicht einen Taschenrechner und eine Lupe zur Unterstützung. Wenn die Übung alleine durchgeführt wird, kann man sich zu Hause als Träumer aufs Sofa legen oder als Realist an den Schreibtisch setzten. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Ideen finden mit der 6-Hüte Methode

Die 6-Hüte Methode ist eine Kreativitätstechnik des britischen Mediziners, Autors, und Kognitionswissenschaftlers Edward de Bono. Dr. De Bono war 2009 im „Europäischen Jahr für Kreativität und Innovation“ neben anderen Persönlichkeiten ein „EU-Botschafter fürs Denken“. Er gilt als einer der einflussreichsten Lehrer von Kreativität.

Mit der im Englischen lautenden „Six Thinking Hats“ Technik, die 1986 erstmals vorgestellt wurde, kann man alleine oder in der Gruppe systematisch mit sechs verschiedenen Denkpositionen eine Fragestellung bzw. ein Problem umfassend beleuchten und erweitert so die Anzahl an potentiellen Ideen um ein vielfaches. Dabei steht jeder Hut für eine andere Denkweise:

Die Biologie-Olympiade und die Internationale Biologie-Olympiade (IBO)

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Jedes Jahr in den Sommerferien findet seit 1990 die Internationale Biologie-Olympiade statt. Sie wird immer von einem der 60 Teilnehmerländer ausgerichtet. Die 23. IBO findet 2012 vom 8. – 15. Juli in der Republik Singapur statt. Um die Medaillen wird an einem Theorie- und einem Praktikumstag in den Gebieten Botanik, Zoologie, Zellbiologie und Genetik sowie Ökologie und Verhaltenslehre geforscht.

Für jedes Land können nur vier Schüler bzw. Schülerinnen an diesem internationalen Wettbewerb teilnehmen. Im Schuljahr vor der Olympiade gibt es daher bei vier bundesweiten Auswahlwettbewerben die Möglichkeit, sich für einen der wenigen Plätze zu qualifizieren. Dafür dürfen die Teilnehmenden nicht älter als 20 Jahre sein und müssen eine weiterführende Schule des deutschen Schulsystems besuchen. Die anspruchsvollen Testaufgaben kommen aus allen Bereichen der Biologie und fordern sowohl das theoretische als auch das praktische Wissen der Schüler/innen heraus.

Die vier Wettbewerbsrunden der Biologie-Olympiade im Einzelnen:

Die Flip-Flop-Technik – Ideen finden und Motivation aufbauen

Kreativitätstechniken sind vor allem für das Finden neuer Ideen sinnvoll. Manchmal weiß man z.B. einfach nicht, wie man es schafft, Dinge wie die eigenen Verhaltensgewohnheiten zu verändern. Hier hilft es, mit Kreativität an die Sache heran zu gehen. Eine geeignete Methode ist die so genannte Flip-Flop-Technik, die auch als „Kopfstand-Technik“ bekannt ist. Bei ihr wird als Ausgangspunkt genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich erreichen möchte formuliert. Der Mensch neigt dazu, Negatives wie das berühmte „Haar in der Suppe“ sehr schnell zu finden. Daher macht diese Technik vermutlich auch so viel Spaß.

Förderprogramm „Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung“

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Ab dem Jahr 2013 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Deutschland "Bündnisse für Bildung" und setzt damit eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag von 2009 um. So soll etwas gegen die Bildungsarmut im Land getan werden. Deutschlandweit gibt es ca. 4 Millionen Kinder unter 18 Jahren, die von mindestens einem der folgenden Punkte betroffen sind: Aufwachsen in einer sozialen, finanziellen oder kulturellen Risikolage. Damit sind mehr als 25% der Kinder im Sinne der „Bildungsgerechtigkeit“ durch ihre familiäre Situation benachteiligt.

Das neue Förderprogramm steht unter dem Motto „Kultur macht stark“ und möchte durch Kooperationen von Vereinen, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Gruppen die Gewährleistung für eine „gute Bildung“ in der Gesellschaft verankern. Die benachteiligten Kinder und Jugendlichen sollen durch Angebote mit kulturellem Hintergrund stark gemacht werden. Das kann durch eine Ferienfreizeit ebenso wie durch Musik- und Theaterangebote sowie Mentorenprogramme für Kunst oder Literatur geschehen. Aus Erfahrungen weiß man, wie wichtig diese außerschulischen Lernangebote sind.

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