Lerntheorie
Die 15 größten Lernirrtümer
Verfasst am 02.04.2013 von ErsteNachhilfeMittlerweile haben Hirn- und Lernforscher in zahlreichen Studien nachgewiesen, dass bestimmte, noch immer weit verbreitete Annahmen über das Lernen nicht zutreffend sind. Wir haben eine Liste mit den populärsten Fehlannahmen zum Thema Lernen zusammengestellt:
Über den Umgang mit Fehlern und Sprichwörtern
Verfasst am 13.08.2012 von ErsteNachhilfeJeder kennt den Spruch „Fehler sind dazu da, gemacht zu werden“, aber die wenigsten verstehen seine tiefere Bedeutung für das Lernen. Und die allerwenigsten wenden ihn bei Kindern in der Schule an. Gerade unerfahren Lehrer neigen dazu, Fehler aus ihrem Unterricht verbannen zu wollen, um keine Unsicherheiten zu riskieren und gerade in höheren Klassenstufen sich auf keine Diskussionen mit „klugen“ Schülern einlassen zu müssen. Dort gilt dann meistens der Leitsatz „Bloß keine Fehler machen“.
Gerade in einem Gruppenverbund wie der Schulklasse ist eine falsche Antwort zu geben immer auch mit dem Risiko der Blamage verbunden. Also meldet man sich nur noch dann, wenn man absolut sicher ist, die „richtige“ Antwort zu kennen, oder die mündliche Beteiligung geht komplett zurück.
Das ist aber nicht im Sinne des Lernens. Denn „falsche Antworten“ beinhalten oft schon irgendwo die richtigen Lösungsansätze oder geben zumindest Aufschluss darüber, was das Kind in seiner eigenen Wahrnehmung für die richtige Lösung hält.
Was ist Bildung?
Verfasst am 06.08.2012 von ErsteNachhilfeDer Bildungsbegriff hat eine lange Wirkgeschichte mit unterschiedlichen Definitionen. Er ist eine Besonderheit der deutschen Sprache und kommt in seiner Bedeutungsstruktur kaum in einer anderen vor. Die Unterscheidung in „Erziehung“ und „Bildung“ gibt es sonst nur noch im Russischen. Die Wortherkunft der Bildung lässt sich aus einer griechisch-hellenistischen und aus einer christlichen Tradition herleiten. Aus ersterer stammen die Worte „plattein“ im Sinne von gestalten und „cultura animae“, was so viel wie „Kultivierung der Seele“ bedeutet.
Zum Begriff des Lernens: Definitionen und Herkunft
Verfasst am 29.07.2012 von ErsteNachhilfeZwar hatten schon Aristoteles und Platon unterschiedliche Auffassungen vom Lernen, die heutige Vielzahl von Definitionen dieses Begriffs ist aber schier unüberschaubar geworden und unterscheidet sich je nach Art der Fachrichtung und deren Vertreter. Es existiert keine allgemein akzeptierte Definition des Begriffs Lernen, und auch über die Festlegung, wie dauerhaft z.B. eine Verhaltensänderung sein muss, damit sie auf einen Lernprozess zurückzuführen ist, besteht Uneinigkeit in der Fachwelt.
Mit dem Begriff des Lernens sind immer auch sogenannte „Lerntheorien“ verbunden, die auf unterschiedliche Art das Lernen zu erklären versuchen, um daraus Folgerungen für die Gestaltung von Lernprozessen abzuleiten. Aber auch hier gilt, dass bei der Heterogenität der Lernphänomene keine befriedigende allgemeingültige Lerntheorie existieren kann.
Die Theorie der verschiedenen Lerntypen
Verfasst am 08.04.2012 von ErsteNachhilfeDie Theorie von unterschiedlichen Lerntypen, die mittlerweile sehr populär geworden ist, geht auf den 2003 verstorbenen deutschen Biochemiker Professor Doktor Frederic Vester zurück, der diese in seinem 1975 erstmals erschienenen Buch "Denken, Lernen, Vergessen" vorstellte. Nach der von ihm dargestellten Biologie des Lernens gibt es verschiedene Wahrnehmungskanäle, um zu lernen. Die von ihm unterschiedenen Lerntypen sind:
- der auditive Lerntyp
- der optisch-visuelle Lerntyp
- der haptische Lerntyp
- der durch den Intellekt lernende Lerntyp
Während der auditive Lerntyp durch Hören und Sprechen lernt, tut dies der optisch-visuelle Lernende durch seine Augen und die von ihnen wahrgenommenen Beobachtungen. Der haptische Lerner lernt Vester zufolge durch das Praktische, das Anfassen und Fühlen. Auffällig hierbei ist, so auch die vorgebrachten Zweifel der Kognitionswissenschaftler an der ihnen zu oberflächlichen und in sich unlogischen Theorie, dass der vierte Lerntyp keinen wirklichen Wahrnehmungskanal repräsentiert, sondern allein durch seinen Intellekt lernt und begreift. Niemand wird aber daran zweifeln, dass auch bei den ersten drei Lerntypen und den von ihnen genutzten Wahrnehmungskanälen dem Intellekt eine entscheidende Bedeutung bei der Verarbeitung der aufgenommenen Informationen zukommt.